Es begab sich zu der Zeit, im Jahre 2000, als im besinnlichen Örtchen Trusetal die tägliche Kleingemeindentristess Gefahr lief, für die dort ansässigen Jugendlichen unerträglich zu werden. Aus dieser Not heraus fasste sich ein gewiefter Kleinunternehmer namens Schneider ein Herz und beschloss aus dieser misslichen Lage heraus ein kleines Amüsiergeschäft zu eröffnen.
Besagter Herr Schneider, seinerseits Pionier der "Lässichen Feier" in sich sah sich dazu berufen Elektronische Tanzmusik in diesem Kleinod in den Bergen salonfähig zu machen. Die Idee der D-Bar war somit geboren.
Schnell sprach sich diese Neuigkeit herum und die Jugend aus nah und fern, gestern noch von Langeweile zerwurmt, huldigte nun jedes Wochenende aufs neue dem Urheber dieser Tanzhölle zu dem schon gewohnten Frequenzgewitter. Es dauerte nicht lange und dieses doch so kleine Arrangement erlangte unter den Feierwütigen eine Art Kultstatus und das sogar über die Grenzen des Thüringer Waldes hinaus. So erfuhren auch namhafte Größen wie der Breakfastklub, FriendlyDj, Mike Pecoon und andere von diesem vor extase schreienden, schwitzenden,trinkendem oder Kurz: FEIERNDEM PUBLIKUM. So konnte man sich schliesslich über etablierte Größen der Szene hinter den Plattentellern freuen.
Dieser Hype gipfelte letztendlich darin, das die Bar im weltweiten Netz auf Platz 2 der beliebtesten Houselocations Südthüringens hinter dem Joue Joue aus der Großstadt Erfurt kursierte. Eine respektable Leistung wie wir finden, die nicht zuletzt dem HOCHmotiviertem Publikum zu verdanken war.
Doch letztes Jahr-OH SCHRECK!-wurde aufgrund wiedriger Umstände und scheinheiliger Argumentationen dieses Freudenhaus-für uns alle unfassbar-aus unser Mitte gerissen. Die ganze Welt lag in tiefer Trauer. Die damit einhergehende menthale Volksdepression ließ die Geburtenrate in der Bundesrepublik auf ein Minimum abfallen. Desorientierte Jugendliche liefen Wochenends apatisch durch Kleinstadtgassen um ihre Zeit tot zu schlagen. Die eingefleischtesten von ihnen warfen sich in ihrer Hoffnungslosigkeit mit aufgeschnittenen Pulsadern vor die hiesigen kommunalen Massenpersonenbeförderungsmittel. Die grösste Sauerei in der Geschichte der deuschen Bahn war die Folge.
Wir sind an dieser Stelle nun voller Stolz und Zuversicht und können euch mitteilen das wir uns nicht unterkriegen liessen und mit dorfbekannter Hartnäckigkeit erreicht haben euch, JA GENAU EUCH eine mindestens genauso geile Location zum exzessiven Abtanzen zu präsentieren.
Kurz gesagt:DIE BAR IST WIEDER DA
UND BLEIBT DA
WEIL SIE HIER HERGEHÖHRT...NACH TRUSETAL!!!!!!
so kommet zahlreich und erfreut euch am Klang der Hoffnung...viel Spaß,
Euer D-Bar TEAM!!!



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